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Vitamin D gegen Rheuma |
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Cantorna, MT et al: 1,25-Dihydroxycholecalciferol inhibits the progression of arthritis in murine models of human arthritis. Journal of Nutrition 1998/128/S.68-72 Etwa 1% der Menschen leidet an rheumatoiden Arthritiden. Im Mäusemodell hemmte Vitamin D die Entstehung und das Fortschreiten der schmerzhaften entzündlichen Immunkrankheit. Bei den Mäusen wurde eine Arthritis ausgelöst, entweder durch Kollagen oder durch eine Infektion mit Borrelia burgdorferi (Lyme-A.). Die Lyme-Arthritis kam unter einer Gabe von 20 ng Calciferol zum Futter nach drei Wochen zum Stillstand. Bei den Kollagen-immunisierten Mäusen halbierte sich die Krankheitsrate. Mit 50 ng/d konnte sie völlig verhindert werden. Bei bereits erkrankten Mäusen wurde das Fortschreiten mit einer zusätzlichen Injektion von 300 ng verhindert. Da die Tiere im Entzündungsgeschehen, in der Antigen-Spezifität und der genetischen Vorbelastung dem Menschen ähneln, sind die Ergebnisse vielversprechend. Zwar ist der genaue Wirkmechanismus nicht bekannt, man weiß jedoch, daß Calciferol das Immunsystem in vielfältiger Weise beeinflußt. Mit der Vitaminfunktion hatten die Wirkungen dagegen nichts zu tun: In keinem der Experimente war der Calciumhaushalt verändert. Anmerkung: Aufgrund der Toxizität von exogen zugeführtem Vitamin D (EU.L.E.n-Spiegel 1996/H.5/ S.1-6) wäre es interessant zu prüfen, ob nicht auch Tageslicht gegen Rheuma hilft. |
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