|
|
Muttermilch: zuerst die gute Nachricht ... |
|
|---|
|
Waizenegger, W et al: Humanmilch-Untersuchungen 1980-1996: chlororganische Pestizide, polychlorierte Biphenyle und Nitromoschusverbindungen. Deutsche Lebensmittel-Rundschau 1998/94/S.120-122 In den Jahren 1980 - 1996 hat die baden-württembergische Lebensmittelüberwachung rund 16.000 Muttermilchproben auf Rückstände untersucht. Innerhalb dieses Zeitraumes ging die Belastung mit DDT, HCB, a-, ß- und g-HCH, Dieldrin, Heptachlorepoxid sowie PCB deutlich und stetig zurück. Diese Entwicklung hat sich bereits 1995 in den Empfehlungen der Nationalen Stillkommission niedergeschlagen, die seither keine zeitlichen Beschränkungen für stillende Mütter mehr ausspricht, wie dies noch 1984 der Fall war. Fast alle untersuchten Proben enthielten chlororganische Pestizide und PCB, jedoch in sehr unterschiedlicher Mengen. Einzelbefunde ergaben, daß eine deutliche Gewichtsabnahme der Mutter den Rückstandsgehalt ihrer Milch erhöht. Bromocyclen, ein Ektoparasitikum für Hunde, durch Inhalation in die Muttermilch gelangt. Rückstände aus dem Innenanstrich eines Futtersilos via Kuhmilch bis in die Muttermilch gelangen können. So ließen sich die erhöhten Werte bei einer Bäuerin erklären, die regelmäßig hofeigene Milch getrunken hatte.
|
|
|
© Copyright 1998 by EU.L.E. |
|---|