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ist ein Zwischenprodukt, das bei der Herstellung von Waschmitteln anfällt. 1824 wurde die Substanz erstmals aus Ochsengalle gewonnen und erhielt daher den Namen Taurin, abgeleitet vom griechischen tauros = Stier. Mittlerweile wurde sein Image tüchtig aufpoliert, wobei der Name inspiriert haben mag: In der Phantasie mancher Zeitgenossen wandelte sich das Ochsengallen-Isolat zum kräftigenden Stierhoden-Extrakt.
Viele Energy Drinks kommen ohne den angeblich Geist und Körper "belebenden" und "entgiftenden" Inhaltsstoff nicht aus. Die Fachliteratur dazu ist spärlich. In einer Studie mit Ausdauersportlern konnte jedenfalls kein leistungssteigernder Effekt nachgewiesen werden (EU.L.E.n-Spiegel 1995/H.1/S.6-7). Dafür senkte Taurin bei Ratten den Blutdruck und führte bei gleichzeitiger Gabe von Salz zu einer lebensbedrohlichen Hypernatriämie (EU.L.E.n-Spiegel 1996/H.5/S.9). Der Befund ist insofern von Bedeutung, als Energy Drinks wahrscheinlich häufig zusammen mit salzhaltigen Speisen wie z.B. Knabberartikeln konsumiert werden.
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