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Orner, GA et al: Comparison of the enhancing effects of Dehydroepiandrosterone with the structural analog 16a-Fluoro-5-androsten-17-one on Aflatoxin B1 hepatocarcinogenesis in rainbow trout. Fundamental and Applied Toxicology 1996/34/S.132-140

Es ist bekannt, daß DHEA bei Nagetieren Leberkrebs hervorruft. Dies wird auf eine erhöhte Teilungsrate der Peroxisomen zurückgeführt, die aufgrund biochemischer Unterschiede beim Menschen jedoch nicht auftreten soll. Dem Homo sapiens ist in dieser Hinsicht die Forelle ähnlich. Nun zeigte sich, daß DHEA auch bei ihr Leberkrebs erzeugt. DHEA verstärkte die Wirkung des lebertoxischen Aflatoxin B1; fast 80% der Fische entwickelten Tumoren. Ohne das Schimmelpilzgift, nur mit DHEA im Futter, waren es noch 6%. Dafür genügte bereits ein Zwanzigstel der Dosis, die bei Ratten cancerogen war.

Anmerkung: Dieses Ergebnis ist kein Einzelfall. Bei jungen Mäusen, die zu spontanen Tumoren der Eierstöcke neigen, vervielfachte niedrig dosiertes DHEA wider Erwarten die Tumorrate (Cancer Research 1988/48/S.2788-2792).



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