[BACK]  [BACK WIDE]  [HOME]  [FORWARD] Keine Hilfe bei Übergewicht [EU.L.E. HOME]

Clore, JN: Dehydroepiandrosterone and body fat. Obesity Research 1995/ 3/S.613S-616S

Der gewichtsreduzierende Effekt, den DHEA bei Nagetieren entfaltet, wird auf eine Beeinflussung der Insulinempfindlichkeit, der ß-Oxidation und der Fettsynthese zurückgeführt. Beim Menschen zeigte DHEA keinen Einfluß auf die Insulinempfindlichkeit. Ob es die ß-Oxidation und die Fettsynthese verändern kann, ist nicht untersucht. Die bisher durchgeführten Studien konnten keine vorteilhaften Wirkungen finden, weder auf den Körperfettgehalt noch auf die Energiebilanz, weder in pharmakologischen noch in physiologischen Dosen.

Anmerkung: Auch mit dem Schutz vor Diabetes ist es nicht weit her: Bei mehr als 650 postmenopausalen Frauen nahm wider Erwarten die Diabeteshäufigkeit mit steigenden DHEAS-Blutspiegeln zu, und die Glucosetoleranz verschlechterte sich. Die Autoren schließen, daß hohe DHEAS-Spiegel das Auftreten von Diabetes eher fördern (Journal of Clinical Endocrinology & Metabolism 1996/81/S.59-64).



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