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Essentiell für Malaria-Erreger |
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Gilks, CF et al: Host diet in experimental rodent malaria: a variable which can compromise experimental design and interpretation. Parasitology 1989/98/S.175-177 Die Züchtung von Malaria-Erregern erwies sich als lehrreich in Sachen PABA: In verschiedenen Labors ließen sich die Parasiten, die aus dem Blut infizierter Ratten und Mäuse gewonnen und in flüssigem Stickstoff aufbewahrt wurden, nicht mehr aktivieren oder waren abgestorben. Als Ursache erwies sich das Futter der Labornager, die als lebende Brutstätten für die Erreger dienten: Eine Änderung der Rezeptur hatte dazu geführt, daß es nur geringe Mengen PABA enthielt. Ratten und Mäuse stört das wenig, denn sie sind wie Menschen und andere Säugetiere nicht auf PABA angewiesen. Den Malaria-Erregern fehlte jedoch ein essentieller Nährstoff. Heute wird das Rattenfutter zur Nahrungsergänzung mit PABA angereichert, damit die Parasiten optimal gedeihen. Anmerkung: Bereits Anfang der 70er Jahre war bekannt, daß PABA Malaria-Erreger (P. berghei yoelii) resistent gegen Chloroquin macht (Nature 1972/238/S.98-99). Fernreisende sollten deshalb keinesfalls PABA einnehmen. Bei derartigen Wuchsstoffen ist auch damit zu rechnen, daß andere Parasiten, Krankheitserreger und Schädlinge besser gedeihen, wenn ihr Wirt seine Nahrung mit PABA "ergänzt".
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