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Coenzym Q10: Soviel Gutes ... |
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... sei noch über keine andere Substanz berichtet worden, so ein Prospekt für Bodybuilder. Aber was? Statt die vielen guten Dinge zu nennen, empfiehlt der Vertreiber wenige Zeilen darunter den heroischen Selbstversuch: "Ob Q10 Ihnen persönlich Vorteile bringt, müssen Sie selbst herausfinden!" Coenzym Q10 soll die sportliche Leistung steigern, indem es den Elektronenfluß in der Mitochondrienmembran beschleunigt und die ATP-Bildung erhöht. Ein schwieriges Unterfangen, da unser Körper das nötige Q10 selbst bildet und sich dabei nicht von einer exogenen Zufuhr gängeln läßt. Die bisher vorliegenden Studien bestätigen die Sinnlosigkeit von Supplementen für Leistungssportler (European Journal of Applied Physiology 1995/72/S.95-100) Q10 gilt als "Radikalfänger", da es wie ungezählte weitere Feinchemikalien in vitro die Oxidation von LDL-Cholesterin vermindern kann. Deshalb und weil die Synthese im Alter zurückgeht, wird es ab etwa 45 Jahren zur allgemeinen Gesundheitsprophylaxe empfohlen. Prospektive Studien, die einen solchen Effekt belegen könnten, liegen nicht vor. Dagegen sind aus Tierversuchen eine Reihe negativer Auswirkungen bekannt, wie erhöhte Blutungsneigung, Augenschäden und Blutungen an den Nebenhoden (EU.L.E.n-Spiegel 1995/H.2/S.7).
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