[BACK] [BACK WIDE] [HOME] In aller Kürze[EU.L.E. HOME]

      
BgVV warnt vor ß-Carotin      [TOP]

Das Bundesamt für gesundheitlichen Verbraucherschutz hat sich endlich dazu durchgerungen, Raucher vor ß-Carotin zu warnen. Bereits 1994 hatte die sogenannte Finnland-Studie gezeigt, daß Carotinpillen Rauchern schaden.
(bgvv-Pressedienst vom 30.1.1998)

      
Tee: wirkt, aber nicht antioxidativ      [TOP]

Das niedrigere Herzinfarktrisiko von Teetrinkern wird gerne auf die antioxidativen Wirkungen der Teeinhaltsstoffe zurückgeführt. Eine Überprüfung dieser Hypothese ergab jedoch, daß sich die Oxidationsempfindlichkeit des LDL-Cholesterins durch Teetrinken nicht ändert.
(American Journal of Clinical Nutrition 1997/66/S.1125-1132)

      
Stillen: gut für die Mutter      [TOP]

Beim Thema Stillen geht es meist um die Vorteile für das Kind. Doch auch die Mütter profitieren, wenn sie ihren Babies die Brust geben: Gebärmutter und Körpergewicht bilden sich schneller zurück, Zucker- und Fettstoffwechsel werden günstig beeinflußt. Frauen, die lange stillen, haben zudem bis zur Menopause ein erniedrigtes Risiko für Brust-, Eierstock- und Gebärmutterkebs.
(Nutrition Research Reviews 1997/10/S.35-56)

      
Muskelsüchtig      [TOP]

Bodybuilder zeigen oft die gleichen Symptome wie Magersüchtige: Nie mit ihrem Körper zufrieden gefährden einige Job und Familie für ihre Obsession. Sie essen extrem einseitig und probieren auch gefährliche Wundermittel aus. Möglicherweise handelt es sich bei beiden Süchten um eine Endorphinabhängigkeit.
(New Scientist v. 15.11.1997/S.29)

      
Musik für Flaschen      [TOP]

Was Marketingfachleute schon lange wissen, haben britische Wissenschaftler nun neu entdeckt: Die richtige Musikberieselung läßt in Supermärkten die Kassen klingeln. Bei französischer Musik griffen dreimal soviele Kunden zu französischen Weinen als bei deutschem Liedgut: Dabei wechselte die britische Kundschaft zu den deutschen Flaschen und ließ die "Franzosen" stehen.
(Nature 1997/390/S.132)

      
Masthormone beschlagnahmt      [TOP]

Zum Jahreswechsel stellte die belgische Polizei große Mengen von verbotenen Masthormonen und Leistungsförderern sicher. Die beschlagnahmten Mitel hätten ausgereicht, um alle 650.000 Mastrinder zu behandeln, die jährlich in Belgien geschlachtet werden.
Lebensmittelzeitung 2.1.1997)

      
Fasan? Pfui Teufel!      [TOP]

Britische Zoologen wollen gefährdete Tierarten retten, indem sie ihren Feinden den Appetit verderben. Für eine "konditionierte Geschmacksaversion" reiche "die einmalige Paarung von Geschmack und Krankheit". Fünf Füchsen wurde nach dem Verzehr von mit Östradiol versetztem Fasanenfleisch so übel, daß sie ein ganzes Jahr lang keinen Fasan mehr anrührten.
(New Scientist 13.12.1997/S.25)

      
Recycling: muffiger Joghurt      [TOP]

Das Recycling von Lebensmittelverpackungen hat Grenzen: Wissenschaftler des Fraunhofer-Institutes in Freising stellten zwar nur geringe Verunreinigungen in recyclierten Kunstoffen fest, monierten jedoch den leicht muffigen Geruch nach Schimmel, Schweiß und Verfaultem. Ursache sind vermutlich Aromaspuren aus Joghurtbechern. Recyclierte Verpackungen eignen sich daher nicht mehr für Lebensmittel.
(Deutsche Lebensmittel-Rundschau 1997/93/ S.329-331)



[TOP]© Copyright 1997 by EU.L.E.