| Gut fürīs Herz: viel Sex, wenig Sorgen |
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| Kubzansky, LD et al: Is worrying bad for your heart? A prospective study of worry and coronary heart disease in the Normative Aging Study. Circulation 1997/95/S.818-824 Smith, GD et al: Sex and death: are they related? Findings from the Caerphilly Cohort Study. British Medical Journal 1997/315/S.1641-1645Offenbar ist die Ernährungsmedizin bei der Suche nach den Auslösern von Herzinfarkt und Arterienverkalkung völlig auf dem Holzweg: Nicht etwa zuviel Butter, Speck und Eier sind die Übeltäter, sondern zuwenig Sex und zuviele Sorgen, so die neuesten Ergebnisse zweier prospektiver Studien. Die Normative Aging Study (NAS) untersuchte an knapp 1.800 gesunden Männern, wie sehr sie sich z.B. um ihre soziale, gesundheitliche und finanzielle Lage sorgten. Nach 20 Jahren zeigte sich, daß die Sorge um soziale Belange am stärksten mit dem Auftreten koronarer Herzkrankheiten korrelierte. Gut 900 Männer wurden in der schottischen Caerphilly-Studie über 10 Jahre lang beobachtet. Hier entpuppte sich eine hohe sexuelle Aktivität als herzschützend: Die Männer mit den meisten Orgasmen (!) hatten eine um 50% reduzierte Gesamtsterblichkeit und weniger Herzinfarkte - und zwar unabhängig von den "etablierten" Risikofaktoren. Anmerkung: Während bei Männern die Anzahl der Orgasmen lebensverlängernd wirkt, sinkt die Sterblichkeit von Frauen mit wachsendem Vergnügen am Sex (Gerontologist 1982/22/S.513-518). |
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