[BACK] [BACK WIDE] [HOME] [FORWARD]Klimakterium: weniger Hitzewallungen dank Leinsaat[EU.L.E. HOME]

Brzezinski, A et al: Short-term effects of phytoestrogen-rich diet on postmenopausal women. Menopause 1997/4/S.89-94

Asiatische Frauen leiden seltener unter Klimakteriumsbeschwerden. Um die Bedeutung der dortigen Ernährung für diesen Effekt zu ermitteln, verzehrten 78 israelische Probandinnen mit klimakterischen Beschwerden 12 Wochen lang Leinsaat, Tofu, Miso und Sojadrinks in einer Menge, die etwa 25% der Kalorienaufnahme entsprach. Die Vergleichsgruppe ernährte sich "normal". Bei den Probandinnen kam es zu einem signifikanten Anstieg des SHBG, wie es auch unter Östrogensubstitution der Fall ist. Gleichzeitig nahmen Hitzewallungen und vaginale Trockenheit deutlich ab. Einige der Patientinnen berichteten schon wenige Tage nach Beginn ihrer "Diät" eine dramatische Verbesserung ihrer vasomotorischen Symptome. Dagegen verschlechterte sich ihr Zustand rasant, wenn sie - etwa durch eine Reise bedingt - auf die phytoöstrogenreiche Kost verzichteten.



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