| Tee: die Milch macht´s |
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| Hertog, MGL et al: Antioxidant flavonols and ischemic heart disease in a welsh population of men: the Caerphilly study. American Journal of Clinical Nutrition 1997/65/S.1489-94 Anhand der Sieben-Länder-Studie und der Zutphen-Elderly-Study konnten Hertog und sein Team zeigen, daß mit der Aufnahme Flavonoid-reicher Lebensmittel das Risiko sinkt, an Koronaren Herzerkrankungen (KHK) zu leiden. Auch die niedrige KHK-Rate in Japan läßt sich zumindest teilweise durch den hohen Teekonsum erklären. Im Widerspruch dazu steht Großbritannien, das weltweit zu den Ländern mit dem höchsten Teekonsum zählt, wobei KHK jedoch häufig sind. Bei einem Vergleich des Teekonsums mit der Inzidenz Ischämischer Herzerkrankungen bei 1.900 britischen Männern (Caerphilly-Studie, Wales) fanden die Autoren keinen Zusammenhang zwischen der Flavonolaufnahme aus Tee und dem Auftreten von Herzinfarkten. Einer der Gründe dafür könnte simpel sein: 99 % der britischen Teetrinker genießen den Aufguß mit Milch. Da Flavonoide an Proteine binden, nehmen die Autoren an, daß unlösliche Komplexe entstehen, wodurch die Resorption der Flavonoide aus Tee mit Milch verhindert wird. |
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