[BACK] [BACK WIDE] [HOME] [FORWARD]Übergewicht: Wein statt Bier, das rat ich dir[EU.L.E. HOME]

Duncan, BB et al: Association of the waist-to-hip ratio is different with wine than with beer or hard liquor consumption.
American Journal of Epidemiology 1995/142/S.1034-1038

Fettleibigkeit und der Konsum alkoholischer Getränke wurden an über 15.000 Amerikanern untersucht, die bereits im Rahmen der "Atherosclerosis Risk in Communities Study" erfaßt worden waren. Nach dem Ausschluß von knapp 3.000 ehemaligen Alkoholikern wurde der Genuß von Bier, Wein und Spirituosen eruiert. Als Maßstab für Übergewicht diente die waist-to-hip-ratio, also das Verhältnis von Bauch- zu Hüftumfang. Mit zunehmendem Bierkonsum nahm auch der "Bierbauch" zu. Ähnlich, wenn auch nicht so ausgeprägt, wirkten Spirituosen. Ganz anders das Ergebnis beim Wein: Mit zunehmendem Konsum wurden die Weintrinker schlanker. Die Autoren analysierten ihre Daten mit verschiedenen Ansätzen, um Einflußfaktoren wie Fettzufuhr, Rohfaseraufnahme, Einkommen oder kulturellen Hintergrund auszuschließen. Das Ergebnis blieb in der Sache immer das gleiche.

Anmerkung: Fraglich ist, warum in einer Arteriosklerose-Studie derart viele ehemalige Alkoholiker zur Grundgesamtheit zählen.



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