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Die besondere Erkenntnis: Köpfchen muß man haben
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Die bei der Geflügelschlachtung an- bzw. abfallenden Köpfe werden normalerweise zu Tierfutter verarbeitet. Diese Verschwendung ließ polnischen Forschern keine Ruhe: Könnte nicht wenigstens das ernährungsphysiologisch so wertvolle Eiweiß aus den Köpfen gewonnen werden, um es der menschlichen Ernährung zuzuführen? Nach 10jähriger Forschung fanden sie das optimale Rezept: Man nehme Hühnerköpfe, drehe sie durch den Wolf, versetze sie mit Wasser und "verdaue" sie 4 Stunden lang mit dem eiweißspaltenden Enzym Trypsin. Danach trenne man sorgfältig den "unverdauten Schlamm und das Fett" ab und koche den Rest noch einmal auf. Schließlich wird noch gefriergetrocknet und gemahlen. Der Mühen Lohn: ein cremefarbenes Pulver mit charakteristischem Geflügelgeschmack! Die gute Löslichkeit des leichtverdaulichen Eiweißes mache es zu einem perfekten Suppenzusatz", es könne aber auch "als "Bestandteil von Aromamixturen dienen". Die Deklaration ist nach deutschem Recht überzeugend: natürliches Hühneraroma. Lediglich ein Wermutstropfen trübt die Freude der Wissenschaftler: Die verflüssigten Hühnerköpfe zeigen nur ein geringes Schäumungsvermögen. Damit sind sie als Emulgatoren für die Fleischindustrie uninteressant. Schade eigentlich ... (Nahrung 1996/40/S.132-137) |
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