[BACK]  [BACK WIDE]  [HOME]  [FORWARD] Laues Gelbes statt kühles Blondes? [EU.L.E. HOME]

Was treibt immer mehr Deutsche dazu, tagtäglich zur Selbstmedikation, sprich einem Gläschen "Eigensaft" zu greifen? Ist es Carmen Thomas' Buch "Urin - ein ganz besonderer Saft", das inzwischen die Vollwert- und Diätwelle abgelöst hat? Oder ist die Eigenharntherapie nur ein Modetrend von Gesundheitsfanatikern, die nach Instincto-, Urschrei- oder Edelsteintherapie einfach mal wieder was Neues brauchen? Wie dem auch sei. Kurioserweise sinkt jedoch mit dem Trend zum morgendlichen Schlückchen nicht etwa der Pillenkonsum, sondern der Verkauf von alkoholfreiem Bier. Wird der Volksdurst demnächst mit "lauwarmem Eigenem" statt kühlem Blondern gelöscht?
Für diejenigen, die sich immer noch scheuen, vom eigenen Urin zu kosten, gibt es nun Hoffnung: "Eine weitere Möglichkeit der Eigenurinbehandlung bietet sich, indem man den Urin mit Hilfe des kleinen Fingers in beide Nasenlöcher einschnupft und dies etwa drei- bis viermal wiederholt. Diese Möglichkeit bietet sich ..., wenn kein Gefäß ... zur Verfügung steht, indem man den Finger in den Urinstrahl hält - ideal für unterwegs ... Die Wirkung stellt sich in wenigen Sekunden ein; man fühlt sich frischer und energiereicher." (Leserbrief von W. S. aus Schweinfurt, Naturarzt 1995/ H.3/S.5)



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